Wirkung

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Im Institut für Inklusive Bildung in Kiel haben fünf Personen, die vormals in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen tätig waren, eine umfassende Qualifizierung zur Bildungsfachkraft erfolgreich durchlaufen. Als Bildungsfachkräfte arbeiten sie in der universitären Welt, denn das Institut für Inklusive Bildung ist eine selbständige, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel angegliederte Einrichtung. Um ihre Vision - Inklusion zu verwirklichen - umzusetzen, ist es wichtig, die Wirkung ihrer Arbeit zu messen. Die Wirksamkeit dokumentiert das Institut für Inklusive Bildung gemäß dem Social Reporting Standard (SRS) in ihrem Jahresbericht. Diese Veränderungen hat das Institut in den vergangenen Jahren bewirkt:

Wirkung bei den Bildungsfachkräften

  • Wechsel von einer Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Statusaufwertung durch die Lehrtätigkeit an Fach- und Hochschulen
  • Berufliche Kompetenzentwicklung
  • Persönlichkeitsentwicklung: mehr Selbstbewusstsein, Gestaltung von Freizeit, etc. 
  • Selbstständige Lebensführung, Abbau von Unterstützung

Wirkung bei Teilnehmenden der Bildungsveranstaltungen

  • Positivere Einstellung zu Inklusion
  • Professionelle Haltung gegenüber Menschen mit Behinderungen
  • Wertschätzung für die Fähigkeiten und Stärken von Menschen mit Behinderungen
  • Realistische Selbstwirksamkeitseinschätzung
  • Interesse an inklusiven Themen
  • Sensibilisierung für Barrierefreiheit

Wirkung auf gesellschaftlicher Ebene

  • Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben
  • Mehr Sichtbarkeit für die Stärken und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen
  • Wohlfahrtsstaatliche Entlastungen durch finanzielle Unabhängigkeit der Bildungsfachkräfte
  • Grundrechte von Menschen mit Behinderung werden gewahrt: sie können so wie alle anderen auch frei über ihr Geld, ihre Wohnsituation und ihr Privatleben entscheiden

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