Geschichte

Alles begann an der Fachschule für Sozialwesen.

An der Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach entstand die Idee, Menschen, die als geistig behindert gelten, als Experten in eigener Sache zu qualifizieren, damit sie ihre Expertise kompetent in die Ausbildung von Fachkräften an der Fachschule einbringen können.

Bei der Recherche nach Möglichkeiten der Qualfizierung von Experten in eigener Sache entwickelten sich 2015 erste Kontakte zur Stiftung Drachensee in Kiel, wo erstmals in Deutschland Bildungsfachkräfte qualifiziert wurden.

Der Kontakt zur Stiftung Drachensee, dem Bildungsträger des Institut für Inklusive Bildung, intensivierte sich und 2016 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Johannes-Diakonie Mosbach und dem Institut für Inklusive Bildung geschlossen. Auch durch die finanzielle Unterstützung der Dieter Schwarz Stiftung wurde es nun möglich, aus dem ursprünglich nur für die Fachschule für Sozialwesen gedachten Projekt das Projekt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" zu entwickeln.

Im Dezember 2016 fand die Kick-off-Veranstaltung des Projekts "Inklusive Bildung Baden-Württemberg" statt. 

Aus über 40 Bewerber*innen wurden die Teilnehmenden an der Qualifizierung in einem drei-tägigen Auswahlverfahren bestimmt und Ende Juni 2017 in einer festlichen Veranstaltung vorgestellt.

Neben der Kooperation mit dem Institut für Inklusive Bildung wird in Baden-Württemberg parallel ein landesweites Netzwerk mit Akteuren aus den Bereichen Wissenschaft und Bildung, Politik, Verwaltung, Eingliederungshilfeträgern und Selbstvertretungsorganisationen aufgebaut: Ende Juni 2017 trifft sich das sogenannte Vernetzungsforum des Projekts zum ersten Mal.

Im November ist es dann endlich soweit: Die Qualifizierung startet in den Räumlichkeiten der Graf von Galen-Schule in Heidelberg.

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